Leserbrief von Hans

 

3 nette Erlebnisse aus früheren Zeiten

(1)
Als ich in den späten Fünfzigern noch in die Mittelschule ging, hatten wir in unserer mit Mädchen gemischten Klasse einen Mitschüler, aber einen ganz Frechen. Dieser hatte vor keinem Lehrer Angst und ließ sich zu allerlei dummen Streichen anstiften.
Einmal wollten wir Burschen gerne Farbe und Form der Strumpfhalter unserer Kameradinnen in Erfahrung bringen und schlossen darüber sogar Wetten ab.
Er war sofort bereit, uns einen Einblick unter ihre Röcke zu verschaffen
(dazumal war es für Mädchen unschicklich, in der Schule Hosen zu tragen).
So lauerten wir in den Pausenzeiten an einer Treppe, über welche die Mädchen fallweise einzeln herunterkamen. Unser Freund ging dann direkt auf das Girl zu und hob blitzschnell ihren Rock hoch. Sie waren dabei alle völlig überrascht und sprachlos, wir aber grinsten uns was.
Die kurze Zeit, in der diese Aktion noch ohne größere Folgewirkung durchgeführt werden konnte, genügte aber, die Strumpfhalter fast aller damaligen Mitschülerinnen (so etwa 8 Mädchen waren da wohl) reihum vorgeführt zu bekommen.
Soweit ich mich noch erinnern kann, waren die Strapse meist hautfarben oder weiß, es waren aber auch ein paar schwarze darunter .

(2)
Jetzt, wo die Tage kürzer und es langsam wieder kälter wird, kommt mir auch gleich eine unvergessene Begebenheit von damals wieder hoch, als es einmal schrecklich warm war,
In meiner Jugendzeit, so gegen Anfang der Sechziger Jahre war es allgemein üblich und eingeführt, für den Kirchgang sein schönstes Feiertagsgewand anzuziehen. Auch die Mädels und jungen Damen machten sich dafür immer besonders fein. Für sie war es kaum denkbar, zum Gottesdienst in Hosen zu erscheinen.
An einem solchen Sonntag - es war ein drückend schwüler, heißer Frühsommertag und die Sonne brannte herab - machte ich mich in Anzug, Hemd und Krawatte geschält, schwitzend zu Fuß auf den Weg.
Von einem Hauseingang kommend, trat auf halber Strecke eine junge Frau unmittelbar vor mir auf den Gehsteig. Ihr gesamtes Erscheinungsbild war elegant und feminin. Ich hatte sie schon öfters gesehen, ihre bemerkenswert gute Figur war mir nämlich aufgefallen.
Sie trug, wohl wegen der enormen Hitze nur ein ärmelloses Top ohne Jacke, dazu einen kniekurzen Rock und Stöckelschuhe. Auf die obligaten Nahtnylonstrümpfe hatte sie trotz der Extremtemperatur offensichtlich nicht verzichten wollen.
Da sie direkt vor mir einherging bemerkte ich, dass sie dunkle Unterwäsche trug:
Das weiße Leinen ihres engen Kostümrocks war sommerlich dünn und derart durchscheinend, dass sich alles deutlich abzeichnete.
Ich durfte ihren schmalen Dreieck-Slip, der sich über die klaren Konturen ihres Strumpfgürtels spannte ebenso wie die auffälligen Strapsabdrücke unter ihrem Rock auf den ganzen Weg zur Kirche bewundern.
Sie war eine attraktive, blonde Frau. Es war ihr aber anscheinend nicht bewusst oder in den Sinn gekommen, dass sich diese perfekte Dessous-Kombination durch den Stoff gegen die helle Sonne so transparent wie unter einer Cellophanfolie, darbot.
Dieser tolle Anblick prägte sich jedenfalls bei mir bleibend im Bewusstsein ein .

(3)
Ich fuhr 1966 im Sommer mit einer leider nur (!) guten Freundin, mit der Bahn von München nach Hamburg. Wir waren zu zweit allein im Liegewagen-Abteil, ihren schweren Koffer hatte ich schon ganz hinauf in die obere Ablage über der Schiebetüre zum Gang verstaut.
Als der Zug bereits abfuhr, wollte sie plötzlich noch etwas herausnehmen, doch wie so hoch hinaufgelangen?
Sie versuchte dann mit gegrätschten Beinen auf beide Sitzbänke steigen, hatte aber einen dafür viel zu engen Rock an. Da sah sie mich etwas komisch an und überlegte einen Augenblick - - -
Offensichtlich hatte sie sich dann aber entschieden: mit einem kräftigen Ruck schob sie beidhändig ihren Rock bis zur Taille hinauf und mir wurde gleich ganz anders.
Sie trug einen weißen Slip über einen gleichfarbigen, ziemlich breiten Hüftgürtel mit ganz kurzen Strapsen. Die dunklen, hoch reichenden Strümpfe waren tadellos daran befestigt. Es war ein aufregender Kontrast in schwarz/weiß, unterbrochen nur von einer halben Handbreit nackter Haut ihrer gut geformten Oberschenkel .
Draußen vor dem Abteil war Gott sei Dank niemand zu sehen.
Das Herumkramen im Koffer dauerte dann länger, sodass ich genug Zeit und Muße hatte, alles genauestens zu betrachten.
Anschließend setzte sie sich wieder hin, strich alles glatt und lächelte mich an, so als ob nichts gewesen wäre .
Leider habe ich sie mit der Zeit aus den Augen verloren, sie war damals etwa 24 Jahre alt und hieß Sabine.