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Donnerstag,
Karneval, bei uns auch als „Altweiber-Karneval“ bekannt. An diesem
Abend schlug die große Stunde unserer Frauen, die da waren Andrea,
Sigrid, Martina und Gerda. Die Mädels trafen sich abends bei uns in der
frisch renovierten Küche. Gegen 21:00 Uhr kam ich von der Arbeit und
platzte in ihre Vorbereitungen. Martina und Gerda waren bereits frisch
gestylt und hatten schon ihre schönen, selbst angefertigten Hexenkostüme
an. Sigrid und Andrea hingegen begannen gerade erst damit, sich
umzuziehen. Martina verpasste allen ein einheitliches schaurig schönes
Make-Up.
Trotzdem
bekam ich Juckreiz, eitrigen Ausschlag und ein Würgegefühl. Schnell
wusste ich auch den Grund dafür. 4 Frauen in schwarzen
Netzstrumpfhosen!
Ich
fand mich damit ab, das es eine Ausnahme war und die Mädels gelobten,
die Strumpfhosen nach Karneval öffentlich auf unserem Dorfpranger zu
verbrennen.
Diese
Tatsache stimmte mich dann wieder friedlich.
Es
herrschte eine sehr ausgelassene Stimmung in unserem Haus. Bedingt auch
durch die vielen kleinen Fläschchen mit hochprozentigem Inhalt, die von
den Damen gekonnt in einem Zug geleert wurden.
Karnevalsmusik
dröhnte aus dem Ghettoblaster.
Lautstark
sangen die 4 „Weiber“ mit.

Gegen
22:00 Uhr ging es dann los.
Ich, der Herr der Strumpfhosenhexen hatte mich in meiner großen Güte
bereit erklärt, das verrückte Quartett mit dem PKW zum Altweiberball
in einen benachbarten Ort zu bringen. Bevor ich jedoch das
Opel-Triebwerk aufheulen ließ (immerhin 75 PS), bat ich die 4 Hexen zu
einem Gruppenfoto.
Was
im Verlaufe der Nacht dann geschah, entzieht sich meines Wissens. Da ich
am Freitag um 5:00 Uhr wieder aufstehen musste, habe ich nach der nächtlichen
Taxifahrt umgehend mein Bett aufgesucht. Der bevorstehende Freitag
sollte ein sehr harter Tag für mich werden.
Teil 3 folgt in Kürze
*** Peter ***
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