Strumpf- und Strapsleidenschaft

 

 
Eine wahre Geschichte:

Wie bei uns alles begann:

Vor einigen Jahren überraschte "Sie" "Ihn" eines Abends mit einer Korsage (vier Strapshalter) und passenden Strümpfen. Dabei soll nicht verschwiegen werden, daß "Er" vorher schon seine ganze Überzeugungskraft dazu verwendete, "Sie" zum Tragen von Strumpf und Straps zu bewegen. Beim Kauf dieses ersten Outfits wurden natürlich sämtliche Fehler gemacht. Da "Sie" nicht wußte, ob sich die Investition in Strumpfhalter lohnte und auch über Qualitätsunterschiede nicht nachgedacht wurde, war diese erste Korsage nur preislich ein Renner. Sie war zwar nett anzusehen aber die Strumpfbänder waren eine Katastrophe. Mit Plastikverschlüssen und viel zu dünn, konnten sie die billigen Strümpfe (beim Tragen und Streicheln nicht unbedingt der Hit) kaum halten. Da dieses Qutfit aber zunächst nur für den heimischen Bedarf bestimmt war (ja nicht in der Öffentlichkeit anziehen; man könnte ja etwas sehen), fielen uns zunächst diese Tragemängel nicht auf.

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Nächster Schritt waren zwei günstige Strumpfhalter in schwarz und weiß vom Wühltisch im Kaufhaus. Auch hier Plastikhalter, viel zu dünne Strapsbänder. Die Strümpfe wechselten wir damals schon zu den Marken Falke, Hudson und Reiter.

Dann endlich die Stunde der Wahrheit:

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"Sie" zog den schwarzen Strapsgürtel mit passenden schwarzen Strümpfen und nicht allzu kurzem Rock an. Allen Mut zusammengenommen, ins Auto gesetzt und ins Städtchen gefahren. Und siehe da, es passierte nichts. Keiner nahm Notiz von uns; keiner bemerkte, daß "Sie" Strapse trug und wir mußten erkennen, daß alle unsere Befürchtungen, irgend jemand könne etwas sehen, völliger Quatsch war (also für alle Neueinsteiger: Nur Mut!!). Unsere Freude über diese Erkenntnis war dann allerdings auch recht schnell verflogen, als nämlich der erste Strapshalter sich löste und die Strümpfe insgesamt nach unten zu rutschen drohten. Wir gerieten in Panik. Mitten auf dem Marktplatz stehend wurde die Toilette des nächsten Cafes angesteuert, um alles zu richten. Ein Bistro und zum Schluß ein recht dunkler Kinosaal waren weitere Plätze zum erneuten Richten der Strümpfe. Wir kehrten mit der Überzeugung in unsere Wohnung zurück, daß Strumpf und Straps nicht alltagstauglich sind. Weitere Ausflüge in Strumpf und Straps außerhalb der Wohnung waren damit zunächst gestrichen. Internet oder Foren gab es damals noch nicht. Auf die Idee, daß der Strumpfhalter qualitativ mies war, sind wir damals nicht gekommen. Wir haben es einfach so hingenommen, daß Strümpfe eben rutschen und damit nur für den heimischen Bedarf bestimmt sind.

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Wollt Ihr wissen, wie sich doch noch alles zum Guten wendete? Wie waren Eure ersten Erfahrungen?

Stly